Kreativität und Innovation als Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel

„Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ als Immaterielles Kulturerbe beurkundet

Am 29. Mai 2017 wurde in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund die „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ durch Übergabe der Aufnahmeurkunde in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen. Prof. Monika Grütters (Staatsministerin für Kultur und Medien), Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg) und Prof. Christoph Wulf (Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission) überreichten die Urkunde an den Stellvertretenden Geschäftsführer des Bundes Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) Stephan Schnell, der die besondere Würdigung im Namen aller Mundartbühnen in Deutschland mit Freude entgegennahm.  

 

(c) DUK/Christoph Löffler

Während der Auszeichnungsveranstaltung betonte Dr. Martina Münch; „Unser Land ist reich an solchen Ausdrucksformen wie Tanz, Theater und Musik, mündlichen Überlieferungen, Bräuchen, Festen und Handwerkskünsten. Sie haben häufig regionalen Charakter und sind somit nicht jedermann bekannt. Doch die Vielfalt, die gerade diesen Ausdrucksformen innewohnt, ist es, die die kulturelle Identität eines Landes auszeichnet.“ Neben historischen Festspielen oder dem instrumentalen Amateurmusizieren wurde das Mundarttheater unter insgesamt 36 Neueinträgen in das Bundesweite Verzeichnis aufgenommen. Dabei stärke das Mundarttheater vor allem die Breitenkultur im ländlichen Raum und es stehe „im Dialog mit örtlicher Bevölkerung, lokaler Geschichte und Gegenwart. Mundartliches Volkstheater ist der regionalen Identität, der Pflege des Brauchtums und des Dialekts verpflichtet“.

 

Mehrere tausend Bühnen und Vereine bringen in Deutschland Mundarttheater-Stücke zur Aufführung, darunter sind über 1000 Bühnen im Bund Deutscher Amateurtheater e.V. organisiert. Der BDAT setzt sich für die Erhaltung dieses Immateriellen Kulturerbes ein, etwa durch die Einrichtung eines Bundesarbeitskreises „Mundart und Sprachen“ und die Ausrichtung des Volkstheaterfestivals WURZELWERK, das an wechselnden Orten in Deutschland stattfindet und im Jahr 2019 in seine dritte Runde geht. Die Mitgliedsbühnen des BDAT können die Logonutzung des Immateriellen Kulturerbes im Verbund mit dem BDAT-Logo über die Geschäftsstelle beantragen. Dies soll die praktizierenden Mundartbühnen in ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und als gezielte Auszeichnung für die Bewahrung dieser kulturellen Praxis gelten. 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der BDAT-Webseite unter www.bdat.info; die Logonutzung kann in der BDAT-Geschäftsstelle beantragt werden, Ansprechpartnerin:

Alexandra Riedel, Mail: presse@bdat.info, Fon 030 263 9859-27.

Der Anfang ist gemacht

Am 12./13. Mai 2015 startetete der Bund Deutscher Amateurtheater e. V. (BDAT) mit einem ereignisreichen Veranstaltungswochenende in die Feierlichkeiten zu seinem 125-jährigen Bestehen.

Am 12. Mai auf der Zitadelle Spandau sowie am 13.Mai auf der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) präsentierten Amateurtheatergruppen aus dem ganzen Bundesgebiet Ausschnitte aus ihrer Arbeit.

Simon Isser, Präsident des Bund bedankte sich mit folgenden Worten bei allen Beteiligten.

(c) BDAT e. V.

Liebe Theaterbegeisterte!

Ich danke den Mitwirkenden (…) für ihr Engagement und die Liebe mit der ihr den Auftakt in unser Verbandsjubiläum gemeinsam gestaltet habt. Es ist ein besonderes Geschenk an unseren Verband und damit an uns alle, dass ihr die teils weite Reise auf euch genommen und keine Kosten und Mühen gescheut habt um in Berlin dabei zu sein.

Die zwei tollen Tage: Freitag auf der Zitadelle in Spandau und Samstag auf der Internationalen Gartenschau Berlin, werden uns noch lange in guter Erinnerung bleiben. Es war eine Zeit voller Theater – voller Leidenschaft! Beinahe 50 Vereine aus der ganzen Republik präsentierten Ausschnitte ihres Könnens und begeisterten uns und die Zuschauer an beiden Veranstaltungsorten. Besonders herzlich möchte ich allen danken, die an der Organisation des Jubiläums mitgewirkt haben. Ohne die vielen Stunden haupt- und vor allem ehrenamtlicher Arbeit wäre dieses nicht möglich gewesen. 

Leider war es mir am Sonntag nicht mehr möglich mich bei allen persönlich zu bedanken. Dies möchte ich auf diesem digitalen Weg nachholen und euch bitten den Dank an alle Mitwirkenden und Mitreisenden aus der Gruppe weiterzugeben. Die Vielfalt an Theaterformen, Darbietungen, Jung und Alt und die allen gemeinsame Spielfreude und Leidenschaft waren ein gelungenes Aushängeschild des deutschen Amateurtheaters. Den Dank spreche ich ausdrücklich auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen des BDAT-Präsidiums und unserer Geschäftsstelle aus. Als kleines symbolisches Dankeschön wird das Team unserer Geschäftsstelle eine CD mit einer Auswahl der im Rahmen der Auftaktveranstaltungen geschossenen Fotos zusammen stellen. Diese senden wir euch dann gerne als Erinnerung zu. Bitte habt jedoch noch etwas Geduld, es ist doch einiges an Material zu sichten.

Der Auftakt ist gemacht, jetzt geht es weiter und wir freuen uns auf insgesamt 125 Tage Jubiläumsfeierlichkeiten im ganzen Land. Alle Termine sind online auf der Jubiläumsseite http://125-jahre.bdat.info hinterlegt. Weitere Veranstaltungen können noch eingetragen werden und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch auch hier mit weiteren „Events“ vor Ort beteiligt. 

In diesem Sinne nochmals herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch zu eurem Jubiläum „125 Jahre Bund Deutscher Amateurtheater“!

Mit freundlichen Grüßen

Simon Isser

Präsident

Künstlerische Vielfalt ist wichtiger als populistische Einfalt

700 Akteure präsentierten buntes Amateurtheater-Schaufenster

125 Jahre BDAT – Furioser Jubiläumsauftakt in Berlin

 

Von Max und Moritz über Shakespeares sämtliche Werke bis zum Faust in der Tasche: Ein buntes Amateurtheaterspektakel mit rund 700 spielbegeisterten Akteuren präsentierte der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) zum Start seines 125-jährigen Jubiläums an diesem Wochenende vor großem Publikum in Berlin. Bestens aufgelegt begrüßte der Präsident des BDAT Simon Isser zum Festakt am 12. Mai die Kulturstaatsministerin Monika Grütters vor 240 Gästen aus dem In- und Ausland. „125 Jahre BDAT – 125 Jahre Theater“ lautet das Motto, mit dem der Dachverband unter der Schirmherrschaft der Beauftragten für Kultur und Medien auf der Zitadelle in die Jubiläumszeit startete.

 

In ihrer Eröffnungsrede verwies Monika Grütters auf die gesellschaftliche Bedeutung der Amateurtheater, die gerade in ländlichen Regionen die kulturelle Grundversorgung übernehmen. Mit seiner bundesweiten Arbeit setze der Dachverband wichtige kulturelle und kulturpolitische Akzente, so mit dem deutschen Amateurtheaterpreis „amarena“, der sowohl die künstlerische Leistung als auch das ehrenamtliche Engagement würdigt. Bezugnehmend auf die steigende Tendenz von Fake News in den sozialen Medien und die korrektive Kraft des Theaters betonte die Staatsministerin, dass künstlerische Vielfalt wichtiger sei als populistische Einfalt.

Gruppenbild zur Eröffnung des Festaktes (c) Rüdiger Baumann

Der Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim Prof. Dr. Wolfgang Schneider stellte in seiner Festrede das große Potential des Amateurtheaters und seinen Stellenwert als dritte Säule neben den Staats- und Stadttheatern sowie der freien Theaterszene heraus. Das Förderpotential, um kulturelle Teilnahme und künstlerische Teilhabe  zu ermöglichen, hält Schneider für ausbaufähig, denn:

 

„Es gibt fünfzig Mal so viele Amateurtheater als Stadttheater, davon auch viele Nicht-Mitglieder des BDAT, aber von den rund drei Milliarden Euro jährlich, die aus öffentlichen Mitteln in die Theaterlandschaft fließen, erhalten die Amateurtheater noch nicht einmal ein Promille.“

 

Einen kritischen Blick zurück wagte der Ehrenpräsident des BDAT Norbert Radermacher. Er nahm Stellung zu schwierigen Zeiten des BDAT, als es Ende der 90er Jahre aufgrund erheblicher finanzieller Unregelmäßigkeiten fast zur Einstellung der öffentlichen Förderung und damit zur Auflösung des BDAT gekommen wäre. Das konnte zwar abgewendet werden, aber der Dachverband hatte über viele Jahre die finanziellen und kulturpolitischen Konsequenzen zu tragen. Inzwischen sei der BDAT aufgrund seines künstlerischen und sozialen Engagements in der breiten Bürgergesellschaft  anerkannt.

 

Der Vorsitzende des Verbandes Berliner Amateurbühnen Jörg Sobeck bedankte sich im Rahmen des Festaktes bei allen Akteuren, die mit ihrem hohen ehrenamtlichen Engagement die Jubiläumszeit so lebendig gestalten. Im Anschluss an den Festakt gab der „Kommandant der Zitadelle“, der stellvertretende Spandauer Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Gerhard Hanke die Spielstätten frei und mehr als 20 Theatergruppen zeigten mit großer Spielfreude die künstlerische Vielfalt der bundesweiten Amateurtheaterszene.

 

Beim anschließenden „Tag des Amateurtheaters“ am 13. Mai folgten Tausende von Besucherinnen und Besuchern den Märchen, Komödien, Tragödien, Jahrmarktszenen und Musical-Ausschnitten, die sich auf der Internationalen Gartenausstellung als buntes „Theater-Schaufenster“ unter freiem Himmel abspielten. Nach dem gelungenen Auftakt folgen bis zur Abschlussveranstaltung am 14. September in der Berliner Akademie der Künste bundesweit Theateraufführungen, Festivals, Workshops und Fachdiskussionen. Mehr unter: www.125-jahre.bdat.info

 

Die Eröffnungsveranstaltung wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, LOTTO-Stiftung Berlin und Bezirksamt Spandau von Berlin, Abt. Weiterbildung und Kultur.

27. Euro­päi­sches Seniorentheater-Forum

Die Aus­schrei­bung und das Anmel­de­for­mu­lar zum 27. Euro­päi­schen Seniorentheater-Forum ist online. Es fin­det vom 15. bis 19. Okto­ber 2019 in Vier­zehn­hei­li­gen bei Bad Staf­fel­heim (Bay­ern) statt. Ins­ge­samt gibt es vier Work­shops im Ange­bot. Hier ein kur­zer Abriss:

  • Risiken und Nebenwirkungen – Singen, spielen, lauschen – Theater als Partitur // Helga Lie­wald
  • Bouffon (Clown) Kurs // Ste­fan Loch­au
  • ICH im Beziehungs-RAUM: meine ROLLE im Theater // Christian Schid­low­sky
  • Erzählen auf der Theaterbühne //André Wülfing

Anmel­de­schluss ist der 01. Juli 2017.

Weitere Infor­ma­tio­nen

BDAT vergibt „amarena-Innovationsförderung“ 2017

Fünf Ama­teur­thea­ter erhal­ten 14.000 Euro für modell­haf­te Kon­zep­te

Zum vier­ten Mal för­dert der Bund Deut­scher Ama­teur­thea­ter e. V. (BDAT) im Rah­men der „amarena-Innovationsförderung“ modell­haf­te, inno­va­ti­ve Ansät­ze im Ama­teur­thea­ter. Von ins­ge­samt 21 Anträ­gen wer­den fünf Pro­jek­te mit einer Gesamt­för­der­sum­me von 14.000 Euro unter­stützt. Die Ent­schei­dung des Kura­to­ri­ums unter dem Vor­sitz von Frank Grünert, Vize­prä­si­dent des BDAT, fiel auf die fol­gen­den Initia­ti­ven:

  • „Simon Wink­ler, 1986-2007, Schau­spie­ler“ // Kul­tur­in­itia­ti­ve Filou e.V. (Beckum/ Nordrhein-Westfalen)
  • „ReForm – Pilot­pro­jekt inklu­si­ves Thea­ter und kul­tu­rel­le Bil­dung“ // Thea­ter­werk­statt Bethel (Bie­le­feld / Nordrhein-Westfalen)
  • „Paper­Moon“ // Pforz­heim­li­ch (Pforzheim/ Baden-Württemberg)
  • „(Dis)Connected (AT)“ // Inter­ac­tion Leip­zig e.V. (Leipzig/ Sach­sen)
  • „Thea­ter von Anfang an“ // stell­werk wei­mar e.V. (Weimar/ Thü­rin­gen)

Die fünf Pro­jekt­ide­en ste­hen exem­pla­ri­sch für die Viel­falt der Ama­teur­thea­ter­ar­beit in Deutsch­land. Sie spie­geln ver­schie­de­ne Thea­ter­an­sät­ze mit unter­schied­lichs­ten Ziel- und Alters­grup­pen, in denen auch gesell­schaft­li­che State­ments zum Aus­druck kom­men. Die Spann­brei­te reicht vom Thea­ter für und mit den Jüngs­ten des stell­werk wei­mar e.V. über die Suche nach Wegen aus der Iso­la­ti­on mit „Neu­an­ge­kom­me­nen und Schon­da­ge­we­se­nen“ vom Ver­ein Inter­ac­tion Leip­zig bis zu einem inter­ak­ti­ven Thea­ter­ex­pe­ri­ment an einem ver­las­se­nen Fabrik-Ort  von der Thea­ter­grup­pe Pforz­heim­li­ch.

Der reale Ver­kehr­s­tod eines Schau­spiel­stu­den­ten – und damit ein Stück thea­tra­ler Trau­er­ar­beit – beschäf­tigt die Kul­tur­in­itia­ti­ve  Filou e.V.. Als aktu­el­ler Auf­hän­ger wird das „500-jährige Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um“ von der Thea­ter­werk­statt Bethel genutzt, um Men­schen zusam­men­zu­füh­ren und kul­tu­rel­le Arbeit und deren Ver­mitt­lung regio­nal zu eta­blie­ren.

 

Neuer Präsident im Bund Deutscher Amateurtheater e. V.

Simon Isser zum Präsidenten des Bundes Deutsches Amateurtheater gewählt

Start mit neuem Vorstand ins Jubiläumsjahr 2017

Am 24. September wählte die Bundesversammlung des BDAT einen neuen Präsidenten: Simon Isser, 33 Jahre, Betriebswirt und engagierter Theatermacher aus Offenbach.

Das neue Präsidium des BDAT: (v.l.n.r.) Frank Grünert , Simon Isser (Präsident), Nils Hanraets, Sandra Wirth, Jürgen Peter (c) Katrin Kellermann, BDAT
Das neue Präsidium des BDAT:
(v.l.n.r.) Frank Grünert , Simon Isser (Präsident), Nils Hanraets, Sandra Wirth, Jürgen Peter
(c) Katrin Kellermann, BDAT

„Ich freue mich auf diese neue, wichtige Aufgabe und werde mich dafür einsetzen, gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführenden Präsidium, das Amateurtheater kulturpolitisch zu stärken und die vielfältige inhaltliche Arbeit voranzubringen“, sagte Isser. Er übernimmt die Amtsgeschäfte vo Jörg Sobeck (Berlin), der sich seit dem Ausscheiden von Norbert Radermacher im Jahr 2015 als Präsident mit hohem Engagement für den Verband und zentrale Projekt, wie z. B. die Planung des 125-jährigen Jubiläums des BDAT 2017.

Turnusmäßig wurden auch zwei neue Vizepräsidenten bzw. Vizepräsidentinnen gewählt, die das fünfköpfige Geschäftsführende Präsidium neben den bereits amtierenden Vorstandsmitgliedern Frank Grünert (Thüringen) und Jürgen Peter (Bayern) komplett machen. Mit Sandra Wirth (27) aus Sachsen kommt seit langer Zeit wieder eine Frau in den BDAT-Vorstand. Die Politikwissenschaftlerin leitete einige Jahre die Geschäftsstelle des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen. Mit Nils Hanraets, Stellvertretender Leiter des Theaterpädagogischen Zentrums im niedersächsischen Lingen (Ems), wird ein national sowie international erfahrener Theaterpädagoge und Regisseur die Vorstandsarbeit mitgestalten. Er ist zugleich Sprecher des Bundesarbeitskreises Seniorentheater im BDAT.

Die Bundesversammlung dankte den scheidenden Präsidiumsmitgliedern Jörg Sobeck und Christian Dennert (Hamburg) mit viel Applaus für die geleistete Arbeit.

Verabschiedet wurde von der Bundesversammlung auch ein neues Leitbild. Es beschreibt das Selbstverständnis und zentrale Arbeitsfelder des Verbandes.

Darüber hinaus sind zahlreiche Projekte in der Vorbereitung. Am 12. Mai 2017 startet das große Jubiläumsfest zum 125-jährigen Bestehen des BDAT in Berlin. Der Veranstaltung folgen bundesweit 125 facettenreiche Amateurtheatertage, die von den Mitgliedsverbänden und -bühnen des BDAT gestaltet werden. In der Planung sind auch das Volkstheaterfestival Wurzelwerk (25. – 28.5.2017 in Schleswig), das internationale Festival und Workshop-Programm Theaterwelten (22. – 25. Juni 2017 in Rudolstadt) und ein europäisches Senioren-Theaterfestival (Mai 2019 in Esslingen).

Workshopangebot des VBA im 2. Halbjahr

 

m_noconDer VBA bietet am 8./9. Oktober 2016 einen Workshop mit dem Titel „Körper und Wort“ mit dem erfahrenen Polnischen Theatermacher Mikal Nocon an.

 

Der Workshop richtet sich an Spieler, die ihre schauspielierischen Fähigkeiten vertiefen möchten und sich mit ihrer eigenen darstellerischen Technik ganz intensiv auseinandersetzen wollen.

 

Weitere Informationen und Anmeldung zum Workshop

Posted in VBA

26. Europäisches Seniorentheater-Forum

16. bis 20. Oktober 2016 in Vierzehnheiligen b. Bad Staffelstein (Bayern)

 

Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) bietet mit dem 26. Europäischen Seniorentheater-Forum erneut das bundesweite „Qualifizierungsprogramm Seniorentheater“ an. In diesem Jahr findet es erstmalig an einem neuen Veranstaltungsort statt – im Diözesanhaus Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein.

Im Mittelpunkt der Qualifizierungsinitiative stehen die speziellen Voraussetzungen und Bedürfnisse einer Theaterarbeit mit Seniorinnen und Senioren. Das 26. Europäische Seniorentheater-Forum des BDAT wendet sich an Interessierte aus Deutschland und dem europäischen Ausland, die sich methodische Kenntnisse erarbeiten möchten, um als Multiplikatoren im Seniorentheater gerüstet zu sein. Zudem richtet sich die Fortbildung an Spielleiter/Theaterpädagogen, die für die Zielgruppe Senioren zusätzliche Kenntnisse erwerben möchten, sowie an aktive Spielerinnen und Spieler.

 

Die Kurse im Überblick:

Kurs 1: Tanztheater – Alltagsferne Bewegungen und Begegnungen, Referentin: Lisa Thomas, Bietigheim-Bissingen
Kurs 2: Das Maskenspiel, Referent: Stefan Lochau (Familie Flöz), Berlin
Kurs 3: Improvisationstheater, Referentin: Beate Brieden, Paderborn
Kurs 4: Umsetzen einer literarischen Vorlage für die Seniorentheaterbühne, Referent: André Wülfing, Dortmund

 

Veranstaltungsort: Diözesanhaus Vierzehnheiligen, Vierzehnheiligen 9, 96231 Bad Staffelstein, www.14hl.de

Nachruf auf Horst Scheithauer

Am 8. April 2016 verstarb Horst Scheithauer.

Horst war zuletzt Ehrenvorsitzender beim Theaterverein „Gut Freund 1893“ e. V., den er als 1. Vorsitzender, im Bühnenbau und als Pianist in vielfältiger Weise geprägt hat.

Wir gedenken seiner in stiller Trauer.

Unser tiefes empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Der Vorstand des Verband Berliner Amateurbühnen e. V.