Jugend

Deutsches Kindertheaterfest in Berlin

Der Bundesverband Theater in Schulen veranstaltet in Kooperation mit der ständigen Konferenz “Kinder spielen Theater” und dem Kulturamt Neukoelln vom 11.-14. November 2010 in Berlin das 4. Deutsche Kinder-Theater- Fest.  Nähre Informationen erhalten Sie beim Bundesverband Theater in Schulen.

Jugendkonferenz in Wetzlar 

Von Sascha Larisch 

Ich hoffe durch diesen Beitrag kann ich euch einen Einblick in die Bundesjugendkonferenz 2010 in

Wetzlar geben und eure Interesse wecken.

Ich habe den Straßentheater Workshop besucht und ich kann sagen es hat verdammt viel Spaßgemacht. Zuerst hat man, um die Angst vor den Anderen zu nehmen, sich durcheinander durch denRaum bewegt und hat sich auf unterschiedliche Weise begrüßt. Dann haben wir die verschiedenTempos zum Laufen kennengelernt, von ganz hektisch bis hin zu ganz langsam (Slow-Motion).

Man lernte dabei auf die Gruppe zu achten und auf Impulse aus der Gruppe zu reagieren, z.B. blieb einer stehen mussten alle stehen bleiben. Danach kam das skulptieren. Man hat sich einen Partner geschnappt und hat eine Skulptur daraus gemacht. Genauso auch andersrum. So hat man eine Art Vertrauen aufgebaut zu den Anderen. Es wurde auch noch gesteigert, indem man blind die Skulptur ertasten musste und sich so hinstellen musste wie das Original. Hierbei half uns Hermann Vief (Dozent), um den richtigen Part zu ertasten.Man lernte auch mit wenig Worten ein Stück zu kreieren. Jeder hatte 3 Wortfetzen gehabt und sollt ein einem Impro diese zum Einsatz bringen, was manchmal sehr witzige Situationen hervorbrachte.Im weiterem Verlauf des Workshops kamen immer mehr Elemente des Theaterspielens dazu. Erstdie neutrale Maske und später die Clownsnase. Wir lernten mit den Masken zu spielen, sei es nurdurch die Körpersprache oder mit Mimikeinsatz. Hinzu kam, das wir keinerlei Worte sagen durften, sondern unseren Körper sprechen lassen mussten. Eine der Aufgaben unter anderem war, das Emotionen nachgestellt werden mussten, von traurig über lustig bis hin zur Wut. Wir haben danach dann Standbilder erstellt, d.h. wir haben uns aktuellen Themen zu gewandt und haben diese in einem Bild vereint, z.B. Amoklauf in der Schule.

Durch Slow-Motion haben wir diese Bilder langsam entstehen lassen und man konnte erst fast am Ende erahnen, um welches Thema es sich handelte. Auch wurde das Slow-Motion vorher geübt durch ein Slow-Motion-Marathon und durch einen Wechsel von Geschwindigkeiten beim Laufen. Mit der Clownsnase hatte man den größten Spaß. Durch diese kleine rote Nase war man nun eine lustige Person. Durch das spielen mit Alltagsgegenständen, z.B. Zollstock, haben wir unserer Phantasie freien Lauf gelassen. Man sollte auch die Anderen beobachten und „kennen lernen“ , als käme der Andere nicht von der Erde und man sieht ihn zum ersten mal.

Das Größte stand uns aber noch bevor, das Spielen in Wetzlar, auf freier Straße in einer Fußgängerzone. Wir überlegten was wir machen könnten und haben ein Zeitplan erstellt. Hierbei ist zu sagen, das man für diese Aktion eine Genehmigung von der Stadt bzw. vom Bezirk der Stadt braucht. Wir haben fast zwei Stunden gespielt, mal ein Standbild , dann wieder Nachahmung von Passanten usw. Natürlich wurde geschaut, dass niemand genommen wurde, der eine körperliche Einschränkung besaß. Die Zeit verging wie im Fluge und dann war alles vorbei. Man machte sich auf den Heimweg und versprach sich, nächstes mal wieder dabei zu sein. Hierbei möchte ich mich noch bei Hermann Vief bedanken, dass er uns auf spielerische Art das Straßentheater nahe gebracht hatte.Ich kann nur sagen das es sich lohnt, egal welches Alter man hat, beim nächsten BJK sich anzumelden. Erfahren könnt Ihr das über Spiel und Bühne, was JEDER Präsident von JEDEM Verein erhält, wann das nächste statt findet. Es ist immer am Himmelfahrtswochenende.Ich hoffe ich habe eure Interesse geweckt und hoffe, das nächstes Jahr mehr Berliner aus mehr Vereinen vorhanden sind.