Amarena-Nominierungen stehen fest

Klassisch, innovativ, divers – Amateurtheater in Bewegung

15 Nominierungen für Deutschen Amateurtheaterpreis amarena

 

Die deutsche Amateurtheaterszene ist in Bewegung, das zeigte die bislang höchste Beteiligung am fünften Wettbewerb um den Deutschen Amateurtheaterpreis amarena. 189 Ensembles und Vereine bewarben sich beim Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) in fünf Kategorien, 15 wurden jetzt vom amarena-Kuratorium nominiert und gehen in die zweite Auswahlrunde.

 

Traditionsreiche Volkstheater, Theatervereine mit und ohne feste Spielstätte, experimentelle Bühnen, Amateurtheaterfestivals und Freilichttheater kennzeichnen die Vielfalt der Bewerbungen. Sichtbar wurde auch das vielseitige Engagement von Amateurtheaterbühnen, die im gesellschaftlichen wie auch sozialen Umfeld ihrer Region stark verankert sind. „Die im Bewerberspektrum abgebildete Breite dessen, was Amateurtheater leisten kann, ist beeindruckend. Viele Bühnen blicken auf mehrere Jahrzehnte, teilweise sogar Jahrhunderte, des ehrenamtlichen Engagements zurück“, so das Kuratorium unter dem Vorsitz von BDAT-Vizepräsident Frank Grünert.

Das amarena-Kuratorium v. l.: Domi­nik Eich­horn, David Ari Nad­kar­ni, Frank Grünert (Vor­sit­zen­der), Ulrich Schwarz, Isa Kath­rin Edel­hoff und Mar­tin Bret­schnei­der Nicht auf dem Bild: Anna Hertz, Ange­la Kirch­feld und Fried­rich Schir­mer // Foto: Ulri­ke Strau­be

Weitere Informationen auf der Homepage des BDAT

Nachruf auf Christian Bleyhoeffer

Am 28. März 2018 verstarb Christian Bleyhoeffer, Gründer und Regisseur des FUGA-Theater.

Seit 2000 zeichnete er bei FUGA für achtzehn Inszenierungen verantwortlich.

Ende der 90-er Jahre wirkte er auch als Regisseur beim MAGMA Theater Spandau.

 

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

 

Der Vorstand des Verband Berliner Amateurbühnen e. V.

VBA wählt neuen Vorstand

Am 17. März 2018 fand im Jugendzentrum „Alte Pumpe“ der Landesverbandstag des Verband Berliner Amateurbühnen e. V. statt.

Zu Beginn des Verbandstages wurde den verstorbenen Mitgliedern Erika Nagel und Alexander Bzik gedacht.

Der bisherige Vorstand
(c) B. Reither

Der Vorstand berichtete über die Aktivitäten im Berichtszeitraum 2017, die Revisoren bescheinigtem dem Kassenführer seine hervorragende Arbeit, so dieser, aber auch der Vorstand insgesamt von der Versammlung entlastet werden konnten.

Den größten Raum nahmen in diesem Jahr die Wahlen der Vorstandsfunktionen ein, da fast alle bisherigen Vorstandsmitglieder nicht wieder kandidierten.

 

Nach der Wahl: Jörg Sobeck (ehem. 1. Vorsitzender) gratuliert der neuen 1. Vorsitzenden Marina Steinke (c) B. Reither

Nach einer Beratungspause konnten aber für alle Vorstandsposten Kandidaten gefunden werden, so dass der Verband Berliner Amateurbühnen e. V. nun von einem nahezu vollständig neu besetzten Vorstand geführt wird.

Im weiteren Verlauf informierte u. a. Gabriele Kremkow die Versammlung über die geplante VBA-Veranstaltung im September 2018 und der neue Künstlerische Leiter Stephan Kowalik rief die Mitglieder dazu auf, dem Vorstand ihre Weiterbildungs-Bedürfnisse mitzuteilen, damit diese in die Workshop-Planung einfließen können.

Im Anschluss gab es für die Mitgliedsbühnen die Möglichkeit eigene Belange zur Sprache zu bringen.

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Nachruf auf Alexander Bzik

Wie wir leider kürzlich erfahren haben, ist am 20. November 2017 Alexander Bzik im Alter von 85 Jahren verstorben.

Alexander Bzik war seit 1960 Mitglied im Amateurtheater Vineta e. V., er war viele Jahre Vinetas Bindeglied zum Verband Berliner Amateurbühnen. Unvergessen ist auch sein Mitwirken in vielen gruppenübergreifenden Produktionen der VBA-Theaterwerkstatt, allen voran als Maurerpolier John in „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

 

Der Vorstand des Verband Berliner Amateurbühnen e. V.

VBA-Workshop „Theater und Maske“

Der Verband Berliner Amateurbühnen e. V. freut sich wieder einen interessanten Workshop anbieten zu können.

Es ist uns gelungen den Schauspieler Stefan Lochau für einen weiteren Workshop zum Thema Spiel mit Masken am 3. und 4. März 2018 zu gewinnen. Der Workshop bietet die Möglichkeit den kreativen Prozess der Theaterarbeit mit Masken zu erfahren und richtet sich gleichermaßen an neugierige Einsteiger und „Wiederholungstäter“. „Freimachung“ vom gelernten Text schafft Raum für Kreativität.

(c) Stefan Lochau

„Die Maske bietet uns ein tolles Medium. Mit ihr entdecken wir eigene neue starke Spielmöglichkeiten. Wir erweitern so unser Repertoire. Zunächst erforschen wir den Charakter einer Maske, ihren Rhythmus, Atem und Gestus, ihr Temperament. Wir entdecken dabei, dass aus einer Maske sehr unterschiedliche Figuren entstehen können. Hier können sogar auch Alter und Geschlecht variieren. Aus den Begegnungen der Figuren entstehen dann erste Szenen. Wir begeben uns auf die Suche nach Konflikten. Die Methode ‚Maske‘ gibt einen neuen Blick auf die Möglichkeit eigener Stückkreationen, um so auch z.B. unabhängiger von Theaterverlagen agieren zu können.“ (Zitat: Stefan Lochau)

Weitere Informationen und Anmeldung im VBA-Terminkalender.

Zum Termin

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Theater der Erfahrungen erhält Hauptstadtpreis 2017

Die Initiative Hauptstadt Berlin e. V. – ein Zusammenschluss aus Berliner Bürgern und Unternehmen – engagiert sich seit 1990 für die positive Gestaltung Berlins. Ziel der Initiative ist es, die Kluft zwischen den Generationen und zwischen Deutschen und Zuwanderern zu schließen.

(c) Initiative Hauptstadt Berlin e. V.

Seit 2007 lobt die IHB den Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz aus, der in diesem Jahr wegen des zehnjährigen Bestehens mit insgesamt 50.000 € dotiert war.

Das Theater der Erfahrungen nahm mit seinem Stück „Linamanno und die alten Freunde“ – einem Mitmachstück für Kinder in Deutsch und Türkisch – am Wettbewerb teil und wurde am 14. November 2017 im Atrium der Deutschen Bank, Unter den Linden, ausgezeichnet.

Der VBA gratuliert dem Theater der Erfahrungen herzlich zu diesem tollen Erfolg.

Masken und ihre Ausdrucksmöglichkeiten

Mit viel Spaß und Temperament aber auch Konzentration und Beobachtung verlief am 4. und 5.11.2017 der Masken-Workshop, der von einem Profi der Theaterarbeit, Stefan Lochau (Vagantenbühne Berlin), geleitet wurde.

(c) Zoé von Lengerke

Es war ein echtes Aha-Erlebnis, die vielfältigen Ausdrucksweisen einer Maske kennenzulernen und zu beobachten, aus zu probieren und zu lernen, wie man sich hinter der Maske fühlt:  einerseits war man  „versteckt“, andererseits doch „entblößt“.

Und dann: Kein gesprochenes Wort!

Kann das spannend sein, unterhaltsam? Es war es im höchsten Maße!  .

Die reduzierte, engagierte, vergrößerte, zurückgenommene oder groß aufgetragene Körperarbeit des Darstellers und die Interpretation des Zuschauers hauchen der Maske Leben und Emotionen ein, lässt Geschichten entstehen und berührt.

Der Workshop verging wie im Flug und wir würden uns wünschen, dass es eine Fortsetzung mit dieser spannenden Seite der Theaterarbeit gibt, die uns nicht zuletzt auch viel für das  Spiel ohne Maske vermittelt hat.

 

Bericht von: Anne-Kathrin Otto, Kleine Bühne Wilmersdorf
(c) Zoé von Lengerke
(c) Zoé von Lengerke
(c) Zoé von Lengerke
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1.000 € für deinen Verein!

Am 26.09.2017 begann – erneut – die Fundraising-Aktion der ING-DiBa „1.000 € für deinen Verein!“.

Im Rahmen dieser Aktion fördert die ING-DiBa die ehrenamtliche Arbeit in Deutschlands Vereinen mit insgesamt 1 Million €.

Bis 07.11.2017 besteht die Möglichkeit sich bzw. den Verein für eine Spende von 1.000 € zu bewerben.

 

Nähere Informationen und Teilnahmebedingungen unter https://www.ing-diba.de/ueber-uns/aktionen/

 

125 Tage Amateurtheater von „Z“ bis „A“

Das Amateurtheaterjubiläum von „Z“ bis „A“:

Was am 12.5. auf der „Z“itadelle Spandau mit einem rauschenden Theaterfest unter Beteiligung von über 40 Theatergruppen aus ganz Deutschland sowie von Kulturstaatsministerin Monika Grütters seinen Anfang nahm, schloss sich am 14.9. In der „A“kademie der Künste bei einem kleinen Rückblick auf die bewegte und bunte Geschichte des Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT).

(c) BDAT e. V.

Anlass hierfür war die Veröffentlichung einer Broschüre, die den Rückblick auf die 125-jährige Geschichte des Verbandes beschreibt.
125 Tage lagen zwischen diesen beiden Kalenderdaten, in denen die Theatergruppen des Verbandes noch mehr auf die Beine stellten, als sie es ohnehin Land auf, Land ab und Tag für Tag tun, um der Öffentlichkeit die Vielfalt und die Strahlkraft zu demonstrieren, die von der Amateurtheater-Landschaft ausgeht.

 

Der Verband Berliner Amateurbühnen e. V. dankt allen Verbänden und Gruppen, die sich aktiv am Zustandekommen der Jubiläumsaktivitaten von „Z“ bis „A“ beteiligt haben. Auf die nächsten 125!

Internationale Spielbegegnungen 2018

Gruppen / Bühnenm die 2018 ein Gastspiel aus dem Ausland einladen oder selbst einer Einladung zu einem Gastspiel im Ausland folgen möchten, können hierfür über den Bund Deutscher Amateurtheater e. V. (BDAT) beim Auswärtigen Amt einen Zuschuss zu den Kosten beantragen. Hierfür ist es erforderlich das geplante Gastspiel beim BDAT anzumelden.

Weitere Informationen sowie die erforderlichen Antragsunterlagen sind auf der Homepage des BDAT erhältlich.